Das im frühen 15. Jahrhudert errichtete Schloss Villandry ist das letzte der großartigen Schlösser, die in der Renaissance am Ufer der Loire gebaut wurden.
Die Besonderheit von Villandry liegt nicht nur in der außergewöhnlichen architektonischen Gestaltung des Schlosses, sondern auch in der Tatsache, dass es weder als Residenz eines Königs noch einer Mätresse diente, sondern von Jean Le Breton, Finanzminister von François I., bewohnt wurde.
Die schlichte Eleganz seiner Architektur gepaart mit dem Zauber seiner sechs einzigartigen Gärten (Gemüsegarten, Ziergarten, Wassergarten, Kräutergarten, Labyrinth und Sonnengarten) machen das Schloss zu einem der schönsten Schmuckstücke des Weltkulturerbes.

