Das Museum Jacquemart-André entstand aus dem Privathaus von Édouard André (1833–1894) und Nélie Jacquemart (1841–1912) und zeigt die Kunstwerke, die die Eheleute im Laufe ihres Lebens gesammelt haben.
Das Ehepaar fuhr jedes Jahr nach Italien und trug so eine der schönsten Sammlungen italienischer Kunst in Frankreich zusammen. Als Edouard André starb, vollendete Nélie Jacquemart die Ausgestaltung des italienischen Museums und reiste in den Orient, um die Sammlung mit weiteren wertvollen Werke zu vervollständigen. Dem mit Ihrem Gatten vereinbarten Plan getreu hinterließ sie das Haus und seine Sammlung dem Institut de France als Museum, das daraufhin im Jahr 1913 eröffnet wurde.
In dem Museum befinden sich Werke von Bellini, Botticini, Pietro Perugino, Canaletto, Alfred Boucher, Rembrandt, Anthony van Dyck, Sandro Botticelli, Jean-Honoré Fragonard und vielen anderen ...

